Auf der Webseite der Hessischen Landesärztekammer ist aus Aktualitätsgründen ein Artikel von U. Heudorf und R. Gottschalk zum Thema CoViD-19 bei Kindern und in Schulen vor-veröffentlicht worden, der demnächst im Hessischen Ärzteblatt erscheint. In der Ankündigung des Artikels heißt es: „Immer noch wird – ohne belastbare Daten – die Befürchtung (und Behauptung) geäußert, dass Kinder die Treiber der SARS-CoV-2-Pandemie sind und Schulen besondere Verbreitungsherde darstellen. Dies wird jetzt auch mit den gestiegenen Zahlen im Zusammenhang mit dem Schulstart nach den Osterferien begründet.“
Die Quintessenz lautet mit den Worten der Autoren: „Die extreme Zunahme der Fallzahlen bei den Schulkindern in der KW 16 nach den Osterferien ist durch eine Änderung der Teststrategie (mit)bedingt und die Infektionen sind in den Ferien – im Privaten und Freizeitbereich – erworben worden, nicht in der Schule. Die Testpflicht hat nicht das Ziel erreicht, den Unterricht in Schulen sicherer zu machen, sondern sie hat in vielen Kreisen bewirkt, dass die
Schulen erneut geschlossen wurden.“
Hier zum Originaltext