Medienecho

10.7.2021 Bad Nauheimer Gespräche: Corona – Aufarbeitung, Zwischenbilanz und Ausblick

Diese Podiumsdiskussion, sehr differenziert und gut besucht, zeigte vor allem Eines auf: wie groß der Informationsbedarf ist, wie groß die Orientierungslosigkeit ist, in erster Linie in der Beurteilung der aktuellen Situation. Die Melderate steigt von 4,9 auf 5,1 – was heißt das? Delta-Variante – was bedeutet dies nun wirklich? Freiheit und Risiko – kann es ein risikofreies Leben geben, kann der Staat jegliches Risiko vom Bürger fernhalten? All diese Fragen wurden in den Bad Nauheimer Gesprächen ausführlich diskutiert, die in den Räumen der Hessischen Landesärztekammer in Frankfurt stattfanden.

hier zum Bericht in der FAZ und in der FR

29.6.2021 Welt Online: Intensivstationen, Medien, Bundesnotbremse

Der Journalist Frank Lübberding problematisiert die Medienreaktion auf das Papier der Corona-Thesenpapier-Autorengruppe zur Finanzierung der Intensivstationen einschließlich einer bedrohlichen Mail des Charité-Virologen Drosten. Die Nutzung der inkonsistenten RKI/DIVI-Zahlen i.S. des “Erstickungs-Narrativs” zur Durchsetzung der “Bundesnotbremse” und anderer Regelungen wird immer fragwürdiger. Hier zum Artikel

24.06.2021 Virologe Stöhr: Keine dramatischen Auswirkungen durch Delta-Variante

Die Delta-Variante hat nach Ansicht des Virologen Klaus Stöhr keine dramatischen Auswirkungen auf die Corona-Pandemie. Er sagte MDR AKTUELL, vorläufige Daten aus England zeigten, dass die Variante höchstwahrscheinlich etwas leichter übertragen werde. Dafür scheine die Schwere der Erkrankung geringer zu sein. Die Pandemiebekämpfung gehe in die richtige Richtung. Hier das komplette Interview

22.06.2021 “Wie schlimm wird die Delta-Variante?“, Interview Berliner Rundfunk

 Was muss jetzt im Sommer getan werden um auf den Herbst vorzubereiten? Klaus Stöhr erläutert im 3. Interview mit dem Berliner Rundfunk den aktuellen Stand und gibt seine Einschätzung zur Bedeutung neuer Varianten für den Pandemieverlauf. Zum Interview

22.06.2021 “Not macht betrügerisch – Geschäftsmodell Pandemie“, Interview HR2 DER TAG

Eine bemerkenswert breit aufgestellte Sendung, sehr hörenswert – das Interview von Matthias Schrappe ca. ab Min. 8. Davor ist Herr Lauterbach zu hören, der ja vor Kurzem noch zu den “inbrünstigen” (und selbstgerechten) Kritikern unserer Thesenpapiere und Stellungnahmen (speziell zur Intensivthematik) gehörte …

15.06.2021 “Bundesrechnungshof bestätigt Betrug bei Abrechnungen zu Intensivbetten”, Interview MDR aktuell

Der Bericht des Bundesrechnungshofes vom 9.6.2021 zur Situation der Versorgung von CoViD-19-Patienten auf den Intensivstationen ist an genau einem Punkt deutlich über die Stellungnahme der Thesenpapier-Autorengruppe vom 16./17.5.2021 hinausgegangen. Während die Autorengruppe sich im Schwerpunkt mit

  • der Inkonsistenz der zugrundeliegenden Daten und der mangelnden Zuverlässigkeit in deren Erhebung sowie
  • mit der Benutzung dieser Daten in der politischen Diskussion um die Begründung von staatlichen Maßnahmen (“Bundesnotbremse”) im Sinne des sog. “Erstickungsnarrativs” 

beschäftigte, hat der Bundesrechnungshof zusätzlich angemerkt, dass es offensichtlich Versuche gegeben hat, die Daten beim RKI nachträglich zu ändern, um leichter Subventionen zu erlangen (hier zur Stellungnahme der Autorengruppe zum BRH-Bericht). Es geht insbesondere um die “betreibbare” Gesamtkapazität – wenn man hier zu niedrigeren Werten kommt, sind die entsprechenden Grenzwerte (z.B. unter 25% freie Intensivbetten) leicht zu erreichen. Diese Sachverhalte sind juristisch aufzuarbeiten – dieser Prozess ist ja auch schon im Gange. Das Interview im MDR nimmt hierzu Stellung.

20.03.2021 Die Corona-Pandemie aus Sicht des infection control SpezialistenVortrag von Prof. Dr. Matthias Schrappe vor der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Infection Control als Strategie, die medizinische Aspekte einer Infektionskrankheit mit den Eigenschaften der Patienten (“Wirt”), der sozialen Zusammenhänge, den Wahrnehmungsmustern und den gesellschaftlichen Bedingungen zusammenbringt: was wir jetzt machen, ist also ob wir einen MRSA-Ausbruch allein mit Dienstanweisungen, Isolation und “Kittelpflege” bekämpfen, statt zusätzlich das Funktionieren der Teams, die Arbeitsstrukturen und die Führungsqualität mit einzubeziehen. In der Analyse der aktuellen Kennzahlen wird zudem deutlich, dass die jetzige Zunahme der Melderate weitgehend auf die Jüngeren beschränkt ist und auf die Zunahme der Testhäufigkeit dieser Altersgruppen zurückgeht. Hier zu den Folien (besonders Nr. 12-16)

17.3.2021 Vortrag von Prof. Dr. Matthias Schrappe auf der 23. Plattform Gesundheit “Wege aus der Pandemie” der Innungskrankenkassen (IKK e.V.): “Die Corona-Pandemie und deren Bewältigungsstrategien”

Nach dem Eröffnungsvortrag von Erwin Rüttel, Vorsitzender des Gesundheitssausschusses des Deutschen Bundestages, stellt Prof. Schrappe drei Thesen zur Bewältung der Corona-Krise vor: 1. Reliable Zahlenwerke zur Steuerung (die jetzigen Melderaten über die Gesamtbevölkerung sind obsolet), 2. Prävention auf zwei Beinen: Kontaktbeschränkungen PLUS Schutz der Vulnerablen, und 3. die Gesellschaft und das soziale System einbeziehen: Führung, Fehler eingestehen, Neuanfang. Hier zu den Folien.

16.3.2021 Interview Prof. Dr. Klaus Stöhr in Focus Online

Umfassendes, die Situation gut erklärendes Interview, das auch die Perspektiven verständlich erklärt: “Regierung stützt sich auf falsches Berater-Konzept”. Focus Online, hier zum Artikel.

1.3.2021 Kommission Gesundheit/Pflege der Mittelstands- und Wirtschaftsunion

Eröffnungsvortrag Prof. Dr. med. Matthias Schrappe: “Exit-Strategie: ist ein verantwortungsvolles Ende des Corona-Lockdowns möglich?”. Hier zum download der Folien.