Stellungnahme von SOKRATES Kritische Rationalisten e.V.
„Der Begriff Long-COVID wurde schon kurz nach Auftreten des neuen SARS-CoV-2-Virus benutzt, um unterschiedlichste Beschwerden zu kennzeichnen, die nach Abklingen der akuten Infektionssymptome anhalten. Dieser Begriff ist aus dem Alltag entstanden. Er bezeichnet Beschwerden, die nach der akuten Phase einer Infektion fortbestehen und davor mutmaßlich nicht oder nicht in gleicher Ausprägung vorhanden waren. Eine generell akzeptierte Definition gibt es bisher noch nicht. Die am häufigsten unter Long-COVID-Syndrom aufgeführten Symptome sind Erschöpfung (Fatigue), Schwäche, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Leistungsminderung, Belastungsluftnot und Husten.“
Die Stellungnahme gliedert sich in die Abschnitte
- Zum Begriff „Long Covid“
- Solche Symptome sind schon lange bekannt
- Wie kommt es dazu
- Warum die Diagnose so schwierig ist
- Was schlagen wir vor
- Literaturangaben
und endet mit folgender „Quintessenz“:
„Zusammenfassend können aufgrund der weltweiten und gerade in Deutschland noch schlechteren Datenlage zu dem Long Covid Syndrom nahezu keine verlässlichen Aussagen gemacht und deswegen auch keine politischen Konsequenzen gezogen werden. Es besteht zwar Handlungsbedarf, aber dieser betrifft nicht den ordnungspolitischen Maßnahmenstaat der beiden vergangenen Jahre. Vielmehr benötigt die deutsche Politik eine evidenzbasierte Wissenschaft, um die immer noch weitgehend unbrauchbare Daten- und Studienlage zu ändern. Erst forschen, dann handeln, so lässt sich das zusammenfassen.“
Vollständiger Text hier