Ärzte und Gesundheitsberufe, die praktische Erfahrung mit der Bewältigung von infektiologischen Problemsituationen (z.B. Beherrschung von 700.000 nosokomialen Infektionen pro Jahr allein im Krankenhaus, vorangegangene Epidemien wie HIV) sind in den Beratungsgremien der Regierung nicht vertreten, stattdessen dominieren Physikerinnen, Epidemiologen mit dem Schwerpunkt Modellierung und molekulargenetisch orientierte Virologen. Unabhängig davon, dass auch andere Fachdisziplinen (aus dem Bereich Recht, Sozialwissenschaften etc.) notwendig sind, um die Epidemie beurteilen und beherrschen zu können, ist es sinnvoll und außerordentlich begrüßenswert, dass die Bundesärztekammer hier mit einem „eigenen“ Pandemierat aktiv geworden ist. Besonders interessant ist die aktuelle Stellungnahme zu den Ausstiegszenarien.
Hier kann man die Stellungnahme downloaden: